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Honda Civic Type R: Limited Edition- und Sport Line-Versionen

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Alle Modellvarianten der „Civic Type R“-Baureihe, einschließlich des aktuellen Civic Type R GT, haben zum neuen Modelljahr eine Frischzellenkur bekommen. Der vordere Stoßfänger und die jetzt tiefer sitzende Nebelscheinwerfer wurden überarbeitet. Auch die LED-Scheinwerfer und Tagfahrleuchten wurden neu gestaltet. Ein größerer Lufteinlass und schmalere Streben vergrößern die Kühlergrillöffnung um 13 Prozent und sollen laut Honda bei starker Beanspruchung wie etwa auf der Rennstrecke zusammen mit dem optimierten Kühlerpaket für bis zu 10 Grad tiefere Temperaturen sorgen. Zwar ist der Anpressdruck an der Front dadurch leicht gesunken, konnte durch die Neugestaltung des Frontspoilers aber wieder ausgeglichen werden. Dieser sitzt nun etwas tiefer und verfügt an den Enden über Finnen, um Luft zurück zum Spoiler zu führen.

Auch das Fahrwerk des Civic Type R 2020 wurde überarbeitet und das Ansprechverhalten und Handling optimiert. Die Software des adaptiven Dämpfersystems soll die Fahrbahnverhältnisse noch schneller erkennen und entsprechend reagieren. Die hinteren Lagerbuchsen der unteren B-Träger wurden steifer ausgelegt, laut Honda ergibt sich eine achtprozentige Verbesserung bei seitlichen Belastungen und damit bessere Vorspureigenschaften beim Kurvenfahren. Vorne sorgen überarbeitete elastische Lagerbuchsen und neue reibungsarme Kugelgelenke für exakteres Lenkverhalten und damit mehr Kontrolle. Die überarbeitete Bremsanlage ist rund 2,5 kg leichter geworden und arbeitet jetzt mit schwimmend gelagerten Bremsscheiben und neuen Bremsbelägen. Durch die verbesserte thermale Effizienz verprechen die Japaner weniger Fading. Das soll noch mehr Kunden ansprechen, die auch Rennstreckeneinsätze mit ihrem Civic Type R planen. Sogar das Pedalspiel hat Honda um 15 mm verringert.

Fotos vom Honda Civic Type R GT, Honda Civic Type R Limited Edition und Honda Civic Type R Sport Line:

Im Innenraum greift man am Volant jetzt in griffiges Alcantara, der neue Schaltknauf in Tropfenform soll an frühere Type R Modelle erinnern und mit Hilfe eines eingebauten 90-Gramm-Gegengewichts Schaltgefühl und -genauigkeit verbessern. Neu ist außerdem die Active Sound Control (ASC): Damit kann man bei Honda nun Sound-Einstellungen abhängig vom Fahrmodus vornehmen. Das macht umso mehr Sinn, wenn man weiß, dass damit auch das Motorgeräusch eingeschlossen wird – in „Sport“ und „+R“ verstärkt ASC den Klang des Vierzylinders über die Lautsprecher des Audiosystems. Im „Comfort“-Modus werden die Motorgeräusche dagegen reduziert.

Honda LogR

Das nächste Feature für den Hobby- und Wochenedrennfahrer, welches sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist ein Telemetriesystem. Der Civic Type R ist der erste Honda, der das „Honda LogR“ genannte Extra bekommt. Damit werden Daten aus dem Bordcomputer und diversen Fahrzeugsensoren gesammelt und in einer Smartphone-App zusammengeführt. Honda verspricht durch den Zugriff auf den Bordcomputer wesentlich umfangreichere Daten als bei Drittanbietern. Drei Hauptfunktionen kommen dabei zum Einsatz: Ein Performance Monitor, ein Log-Mode und ein Auto Score-Mode. Der Performance Monitor zeigt bei aktivierter App Live-Daten auf dem Hauptdisplay des Type R. Im Log Mode können die auf Rennstrecken absolvierten Runden zur späteren Analyse aufgezeichnet werden. Die Funktion Auto Score soll als eine Art Fahrtraining funktionieren, indem Bremsverhalten, Beschleunigung, Lenkverhalten sowie Geradeausfahren überwacht und auf Basis eines Algorithmus bewertet werden.

Beim Fahren erfolgt die gesamte Interaktion mit Honda LogR über das Haupt-Display. Sowohl der Log Mode als auch die Funktion Auto Score ermöglichen über das Smartphone eine detaillierte Analyse unterschiedlicher Fahr- und Fahrzeugdaten. Mit Hilfe von Google Maps können zudem absolvierte Fahrten und Leistungsmessungen angezeigt und wiederholt werden. Bei bestehender Verbindung zur Smartphone-App erscheint auf dem zentralen Bildschirm des Type R der Performance Monitor, der dem Fahrer verschiedene Fahrzeugdaten in Echtzeit bereitstellt. Dazu zählen Gangstufe, Kühlmittel- und Öltemperatur, Öl- und Atmosphärendruck sowie die Ansaugtemperatur. Angeboten werden darüber hinaus eine „G-Meter“-Ansicht mit Informationen zu Beschleunigung, Brems- und Kurvenverhalten und eine „3D“-Ansicht, die Kurven-, Brems- und Beschleunigungsverhalten aus der Vogelperspektive darstellt. Auch der aktuelle Fahrmodus (Comfort, Sport oder +R) wird auf dem Audio-Display angezeigt.

Der Log Mode hilft dem Fahrer beim Verbessern der Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Das System ermittelt auf der Basis von GPS- und Sensordaten Informationen zu Beschleunigung, Brems- und Kurvenverhalten sowie zu weiteren Parametern. Mit Hilfe von farbigen Markierungen zu jeder Runde unterstützt die App flüssiges und kontrolliertes Fahren. Ziel ist geschmeidiges Kuppeln, Schalten, Lenken, Bremsen und Beschleunigen für ein ausgewogenes Fahrverhalten. Damit soll das fahrerische Können insgesamt verbessert werden, nicht nur die für eine bestimmte Rennstrecke erforderlichen Fähigkeiten. Nutzer haben die Möglichkeit, erzielte Rundenzeiten zu speichern und den persönlichen Fortschritt nachzuverfolgen. Die Auto Score Funktion ist bei Nutzung der Honda LogR App jederzeit aktiv und dient der längerfristigen Bewertung des Fahrverhaltens. Dazu werden Daten zu Beschleunigung, Verzögerung, Kurvenfahren sowie Geradeausfahren gesammelt und mit Punkten bewertet. Zudem wird aus diesen vier Parametern ein kombinierter Wert erzeugt. Bei der Auto Score Auswertung geht es allerdings nicht um schnellere Rundenzeiten, sondern um ein möglichst gleichmäßiges Fahren im Alltag. Wie im Log Mode werden auch bei der Auto Score Funktion die Fahrdaten gespeichert, um eine Langzeitauswertung des Fahrverhaltens zu ermöglichen.

Honda Civic Type R Limited Edition

Der neue Civic Type R Limited Edition wurde mit einem klaren Ziel entwickelt: Alles zu verblasen, was Frontantrieb hat. Dazu gibt es einige neue Leichtbau-Komponenten. Das in Europa auf 100 Exemplare limitierte Modell rollt auf geschmiedeten BBS 20-Zoll-Felgen mit Michelin Cup 2 Reifen. Modifizierte Dämpfer und eine neu abgestimmte Lenkung geben dem Fahrer Feedback. Dazu gibt es eine neue Lackierung namens „Sunlight Yellow“. Innen wurden rote Schalensitze, ein rotes Alcantara-Lenkrad und ein tropfenförmiger Schaltknauf verbaut. Eine Plakette mit Produktionsnummer soll Sammlerwert suggerieren – in Anbetracht der kleinen Serie durchaus denkbar. Weiteres Gewicht hat der kleine Krawallbruder an Dach, Heckklappe, vorderem Stoßfänger sowie in der Armaturentafel verloren. Zudem gehören Infotainmentsystem und Klimaanlage nicht zur Serienausstattung. Im Vergleich zum Type R in GT-Ausstattung kommen insgesamt sage und schreibe 47 kg Ersparnis zusammen. Die Rücksitze bleiben im Gegensatz zu anderen Tracktools, bei denen man nurnoch zwischen den Käfigrohren durchguckt, aber erhalten.

Erhalten bleiben auch die Honda Sensing Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme: Wie der normale Type R verfügt die Limited Edition über ein Kollisionswarnsystem mit Bremsassistent, einen Spurhalteassistenten sowie über eine adaptive Geschwindigkeitsregelung. Gleiches gilt für den Antrieb: Unter der Haube werkelt der bekannte 2.0 VTEC TURBO mit 320 PS bei 6.500 Umdrehungen und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm, das zwischen 2.500 und 4.500 Umdrehungen anliegt. Von 0-100 km/h geht es in 5,7 Sekunden. Verkaufsstart der 100 Exemplare für Europa ist im Sommer 2020. Die Preise werden kurz vor der Markteinführung bekannt gegeben.

Honda Civic Type R Sport Line

Der Type R Sport Line auf kommt mit dezenteren aerodynamischen Anbauteilen daher und soll höheren Fahrkomfort bieten. Der Wolf im Schafspelz quasi. Auffälligster Unterschied des Type R Sport Line im Vergleich zum Civic Type R in Standardausführung ist der tiefere Heckspoiler, der den hoch sitzenden Heckflügel ersetzt. Ein weiteres Merkmal ist die graue Akzentlinie, die den Civic Type R Sport Line im unteren Bereich umläuft. Neu im Farbprogramm ist „Racing Blue“, das sowohl für den Type R Sport Line als auch für den Type R GT geordert werden kann. Die Sport Line-Modelle stehen auf 19-Zoll-Rädern mit Michelin Pilot Sport 4S-Reifen. Die weichere Seitenwand soll zur komfortableren Auslegung beitragen. Zusätzliche Dämmmaterialien in Kofferraum und Heckklappe senken das Geräusch- und Vibrationsniveau.

Der neue tropfenförmige Schaltknauf und das das Alcantara-Lenkrad sind auch hier an Bord. Dazu kommen rote Ziernähte, die sich unter anderem an den schwarzen Schalensitzen und an der Innenverkleidung schlängeln, sollen ebenfalls die Sportlichkeit unterstreichen. Wie der Civic Type R verfügt auch der neue Type R Sport Line über eine Vielzahl von Komfort- und Sicherheits-Features, darunter das 7-Zoll-Infotainmentsystem mit DAB-Radio und Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto. Der Civic Type R Sport Line ist bereits ab Frühjahr ab 41.490 Euro bei den Autohäusern.

Fotos: Honda

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