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Porsche 918 Spyder fährt neuen Nürburgring-Rekord

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Der Porsche 918 Spyder hat einen neuen Rekord für Serien-Sportwagen auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt. Porsche-Werksfahrer Marc Lieb umrundete den Ring in 6:57:00 Minuten und unterbot den bestehenden Rekord damit damit um 14 Sekunden. Neben dem neuen Rekord knackte der 918 Spyder damit auch die magische Sieben-Minuten-Grenze.

Ein ganzes Team von Rennfahrern war mit vor Ort. Dazu gehörte Walter Röhrl, Ex-Rallye-Ass und Porsche Markenbotschafter, Testpilot Timo Kluck und eben Marc Lieb, einen der erfolgreichsten GT-Piloten Etat-mäßiger Rennfahrer bei Porsche. Zwei Tage lang wurde getestet: „Du hast vor jeder Kurve 30 km/h mehr drauf als in allen anderen Straßenautos, die ich je am Nürburgring gefahren bin“, zeigte sich Kluck beeindruckt. „Ich kam mir vor wie in einem Film, der im Schnellvorlauf abläuft.“. Ähnlich begeistert war auch Marc Lieb: „Ich komme aus dem GT-Sport, und diese Autos haben viel Abtrieb, aber vergleichsweise wenig Motorleistung. Beim Porsche 918 Spyder ist es genau anders herum: Mit 887 PS hat dieses Auto sehr viel Leistung – aber relativ wenig Abtrieb und obendrein keine Slick-Reifen, sondern Straßenreifen.“.

Am ersten Tag fuhren die Porsche-Piloten zwar bereits diverse schnelle Runden, reizten das Potential aber noch nicht völlig aus. „Morgen früh stehen die Chancen am besten“, prophezeite Frank-Steffen Walliser, „dann ist die Luft kühler, das hilft dem Verbrennungsmotor und bringt sicher ein paar Sekunden.“. Früh um 6:30 Uhr ging die Streckeninspizierung los, um 07:00 Uhr wurde es ernst. Gleich der erste Versuch von Marc Lieb reichte für den Rekord und eine Zeit unter sieben Minuten: 6:59 Minuten. Doch noch hatte das Team drei weitere Versuche. Timo Kluck fuhr im zweiten Auto eine 7:01 Minuten, dann tauschten die Fahrer die Autos. Das zweite Fahrzeug war bei allen Tests leicht schneller gewesen und sollte es auch mit Marc Lieb am Steuer sein: 6:57:00 Minuten, die endgültige Zeit stand fest.

„Ich bin wirklich kein Risiko eingegangen, habe nur die Performance des Autos umgesetzt. Die Fahrbarkeit ist absolut phänomenal und wenn man sich die Rundenzeiten von Timo Kluck ansieht, dann ist ja klar, wie eng das alles beieinander liegt. Und der Grund dafür ist einfach die sehr gute Fahrbarkeit – trotz der gigantisch hohen Systemleistung von 887 PS, trotz des Gewichtes von über 1.600 Kilo und trotz des Umstandes, dass wir hier mit Straßenreifen gefahren sind.“.

Auch Projektleiter Frank-Steffen Walliser zeigte sich zufrieden: „Eine perfekte Punktlandung, Kompliment an die Fahrer und das Technikerteam. Jetzt haben wir erstens bewiesen, dass der Hybridantrieb einen Sportwagen noch einmal schneller macht, das hatten viele ja nicht glauben wollen. und zweitens haben wir einen Meilenstein bei der Rundenzeitenentwicklung auf der Nordschleife gesetzt. Ich bin mal gespannt, was nun die Konkurrenz macht.“.

Foto: Porsche

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