Porsche Cayman GT4 Clubsport: biologisch abbaubar?

Drei Jahre nachdem der erste Porsche Cayman GT4 Clubsport das Licht der Welt erblickte stellt Porsche den Nachfolger vor. Der Neue aus Weissach kommt als „Trackday“- und als „Competition“-Variante und ist – erstmals in der Porsche-Welt – teilweise biologisch abbaubar.




Denn neben dem Fokus auf besseres Handling und besserer Performance stand auch der nachhaltige Umgang mit Rohstoffen bei der Entwicklung im Fokus. Daher erhielt der Porsche Cayman GT4 Clubsport als erstes in Serie gefertigtes Rennfahrzeug Karosserieteile aus einem Biofaser-Verbundwerkstoff. Die Naturfasern kommen bei Fahrer- und Beifahrertür sowie dem Heckflügel zum Einsatz und stammen aus Reststoffen der Landwirtschaft, wie Flachs- oder Hanffasern. Beim Gewicht und der Steifigkeit sollen sie Kohlefasern in nichts nachstehen.




Beim Antrieb hingegen kommt bewährtes in den Topf: Das Herz des Porsche Cayman GT4 ist ein 3,8 Liter großer Sechszylinder-Boxer, wie beim Cayman üblich als Mittelmotor verbaut. Die Leistung stieg um 40 auf nun 425 PS, die über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen und mechanischer Hinterachsquersperre auf die Straße kommen. Verzögert wird mit 380 Millimeter großen Stahlbremsscheiben, die mit den 1.320 kg keine großen Probleme haben dürften. Weitere Motorsportfeatures sind ein eingeschweißter Käfig, Rennschalensitze und 6-Punkt-Gurte.
Die Trackday-Variante des Porsche Cayman GT4 zielt dabei eher auf Hobbypiloten, die auf privaten oder Clubsport-Veranstaltungen adäquat ausgerüstet sein wollen. Die Stoßdämpferabstimmung ist nicht veränderbar, ABS, ESC und die Traktionskontrolle können aber deaktiviert werden. Serienmäßig gibt es eine Klimaanlage, eine Rettungsluke im Dach, einen Handfeuerlöscher und einen 80 Liter fassenden FT3-Sicherheitstank – was es nicht gibt ist eine Straßenzulassung. Der Preis liegt bei 134.000 Euro plus Mehrwertsteuer.
Der Competition verfügt über dreifach verstellbare Stoßdämpfer, einen 115 Liter fassenden Tank und eine stufenlose Verstellung der Bremsbalance zwischen Vorder- und Hinterachse. Dazu kommen ein Lufthebesystem für schnelle Boxenstopps, das Rennlenkrad aus dem 911 GT3 R und ein automatisches Feuerlöschsystem. Dafür ruft Porsche 157.000 Euro plus Mehrwertsteuer auf. Beide Modelle sind ab sofort bestellbar und werden ab Februar ausgeliefert.
Boah supergeile Karre. Genauso schick wien 911er
Viel hübscher alsn 911, an dem sich seit Jahren kaum was ändert