Renault Megane R.S. Trophy-R: Limitierte Kleinserie ab sofort bestellbar

Es ist ja schöne Tradition, wenn Autohersteller extra scharfe Sondermodelle herausbringen. Wie VW mit dem Golf 7 R oder Honda mit dem Civic Type R. Dachte sich auch Renault, und macht aus dem normalen Megane R.S. erst den Megane R.S. Trophy, warf aus diesem nochmal 130 kg unnützes Gewicht wie eine Rücksitzbank heraus und fertig war der Megane R.S. Trophy-R. Doch die schlechte Nachricht gleich vorweg: Es werden nur 500 Fahrzeuge gebaut, und gerade mal 100 davon kommen nach Deutschland.
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Es ist ja schöne Tradition, wenn Autohersteller extra scharfe Sondermodelle herausbringen. Wie VW mit dem Golf 7 R oder Honda mit dem Civic Type R. Dachte sich auch Renault, und macht aus dem normalen Megane R.S. erst den Megane R.S. Trophy, warf aus diesem nochmal 130 kg unnützes Gewicht wie eine Rücksitzbank heraus und fertig war der Megane R.S. Trophy-R. Doch die schlechte Nachricht gleich vorweg: Es werden nur 500 Fahrzeuge gebaut, und gerade mal 100 davon kommen nach Deutschland.

Fotos vom Renault Megane R.S. Trophy-R:
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Wer einen Slot ergattert und die passenden 59.740,10 Euro übrig hat, bekommt eine der schnellsten Rennsemmeln am Markt. 221 kW / 300 PS und 400 Nm Drehmoment schieben im Megane R.S. Trophy-R gerade mal 1.306 kg an. Der 1,8-Liter-Turbobenziner ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt und beschleunigt den Megane in 5,4 Sekunden auf 100 km/h. Der Vortrieb endet bei 262 km/h. Damit fielen gleich zwei Rekorde und der Beweis, wie gut der Trophy-R funktioniert: Auf der Nordschleife des Nürburgrings schaffte der auf Leichtbau getrimmte Kompaktsportler die schnellste Rundenzeit für ein Serienfahrzeug mit Frontantrieb. Dasselbe schaffte er auf der Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps. Bestellt werden kann ab sofort, die ersten Fahrzeuge werden ab Dezember ausgeliefert.

Leichter, schneller, extremer

Der Megane R.S. Trophy-R ist die nochmals nachgeschärfte Version des auch nicht gerade unsportlichen Megane R.S. Trophy. Das gelang in erster Linie über das Fahrzeuggewicht: 130 kg flogen aus dem kleinen Krawallzwerg – eine Rücksitzbank sucht man im Trophy-R vergeblich. Dazu gibt es eine leichte Verbundlenker-Hinterachse, eine Titan-Abgasanlage von Edel-Endtopf-Hersteller Akrapovic, 355 Millimeter große Brembo-Verbundbremsscheiben und ein Öhlins Rennsportfahrwerk mit einstellbaren Stoßdämpfern. Auch eine Carbon-Fiberglas-Motorhaube mit NACA-Lufteinlass fand seinen Weg in den kompromisslosesten Megane aller Zeiten – nichts war zu teuer, um ein Auto zu bauen, welches Rekorde brechen kann. 19 Zoll-Schmiedefelgen und extrem leichte Fiberglas-Schalensitze von Sabelt mit Alcantara-Bezug runden das Bild eines Rennwagens für die Straße ab.

Optional mit Carbon-Keramik-Paket

Wem das noch nicht extrem genug ist: Renault bietet für den Megane R.S. Trophy-R auch ein Carbon-Keramik-Paket an. Diese Fahrzeuge sind weltweit auf nur 30 Einheiten limitiert, daher dürfte der stattliche Preis von 85.740,10 Euro den Ausverkauf auch kaum verhindern. Dafür bekommt man 19-Zoll-Carbonräder, 390 Millimeter große Brembo-Keramikbremsscheiben an der Vorderachse und modifizierte Front-Lufteinlassöffnungen.

Fotos: Renault

Fahrzeug:

Stefan Andres
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