Smart EQ fortwo, Smart EQ fortwo Cabrio und Smart EQ forfour: Neue Generation komplett elektrisiert

Die neue Generation Smart ist vor allem eins: Elektrisch. Mit dem Umstieg auf emissionsfreie, batterieelektrische Antriebe geht die Kleinwagenmarke von Mercedes den einzig sinnvollen Schritt für die kleinen Cityflitzer, die trotz der geringeren Reichweite kaum an Attraktivität in der Zielgruppe verlieren dürften. „Das Auto der Zukunft muss bestehende Vorstellungen hinterfragen und mit radikalen wie wegweisenden Technologie-Ideen inspirieren“, wie Mercedes-Ingenieur und Vordenker Johann Tomforde bereits 1972 sagte.
Bei Mercedes-Benz wurde seitdem am Konzept eines reinen Nahverkehrsfahrzeuges gearbeitet, dessen Antrieb nicht nur rein elektrisch, sondern vor allem auch eine Lösung künftiger urbaner Mobilitätsherausforderungen sein sollte. Mit dem Konzept des Visionärs Nicolas Hayek wurde der Smart mit umweltverträglichem Elektroantrieb 2007 schließlich Realität. Seitdem hat Smart in jeder Generation eine vollelektrische Option geboten. Mit den neuen fortwo- und forfour-Modellen ist es nun endlich soweit: Smart steigt komplett auf die emissionsfreie, batterieelektrische Antriebstechnologie um. „Als Pionier der urbanen Mobilität gehört es seit jeher zum Selbstverständnis von Smart, die Dinge neu zu denken. Der Umstieg des gesamten Produktportfolios auf reinen Elektroantrieb markiert den Beginn eines neuen Kapitels der Marke Smart. Zusammen mit innovativen Sharingkonzepten und digitalen Services sind wir der erste Hersteller, der komplett und konsequent von Verbrennungsmotoren auf ausschließlich elektrische Antriebe umstellt.“, erklärt Daniel Lescow, Leiter Marken- und Produktmanagement Smart, den Antrieb hinter dem Aufbruch in die neue Ära der Marke.
Fotos vom Smart EQ fortwo 2. Generation:
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Mit dem konsequenten Umstieg auf die batterieelektrische Antriebstechnologie fährt Smart nun zurück in die Zukunft. Dazu muss sich die Marke gar nicht neu erfinden, sondern einfach wiederentdecken: Denn Smart war schon immer elektrisch gedacht. Um das auszudrücken, haben sich die Designer von den ikonischen Details der ersten Generationen inspirieren lassen und in die neue Ära der Elektromobilität übersetzt. So wird aus einem echten Original das, was es schon immer war: ein elektrisches Original. „Der neue Smart ist radikal simpel. Wir haben mit den neuen Gesichtern die typische smarte Identität inszeniert“, erklärt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG. „Entlang der Smart DNA setzen wir den Grill tiefer und die Leuchten darüber und erzeugen so einen sportlichen – progressiven Auftritt.“
Weg vom Verspielten, hin zum Fortschrittlichen: Die Front der neuen elektrischen Modelle von Smart unterscheidet nun erstmals zwischen fortwo und forfour. Wo der Viersitzer eine „A-shape“-Front mit optional integrierten Nebelscheinwerfern trägt, bleibt der fortwo beim bekannten freundlichen Gesicht. Mit der Rückkehr zum emblemlosen „V-shape“-Grill in Kombination mit dem darüber liegenden Smart-Schriftzug knüpft die Marke an die ersten Modelle an. Neu für beide Modelle ist die Farbgebung: Erstmals werden die Frontgrills von fortwo und forfour in der Farbe des Fahrzeugs lackiert und nicht mehr kontrastierend. Die Lichttechnik setzt optional auf Voll-LEDs. Drei große aktive Leuchtdioden-Elemente übernehmen neben Abblend- und Fernlicht auch die Fahrtrichtungsanzeige. Ebenso optional verbaut Mercedes hunderte LED-Leuchtelemente am Heck.
Was das Platzangebot im Innenraum angeht, ist man nach wie vor stolz, mehr Raum auf der kleinen Fläche als jeder anderer Hersteller zu bieten. Damit der Platz noch besser ausgenutzt werden kann, haben die Designer eine völlig neu gestaltete Mittelkonsole entworfen. Anstelle der versteckten seitlichen Schublade gibt es nun vor dem Wählhebel ein großes Ablagefach, das mit einem Rollo verschlossen werden kann. Hier finden nun selbst die größten Smartphones einen sicheren Platz. Wahlweise passen auch zwei Kaffeebecher dank eines entnehmbaren Doppelcupholders in die neue Ablage. Die auffälligsten Neuerungen im Interieur ist aber das deutlich vergrößerte 8 Zoll-Media-System connect. Erstmals setzt Smart mit dem neuen UX-Konzept rein auf das nahtlose Zusammenspiel mit den kundeneigenen Mobiltelefonen und deren Rechenleistung.
Smart per App mit Freunden oder gegen Bezahlung teilen
Mit der dazu passenden Smart EQ control App kann der Fahrer Reichweite und Batterieladestand seines Fahrzeuges aus der Ferne abfragen. Auch eine Vorklimatisierung lässt sich per App oder Apple Watch steuern. Auch Smarts „ready to share“ lässt sich per App steuern: Innerhalb weniger Sekunden können autorisierte Nutzer mit ihrem Smartphone den Smart von Freunden öffnen. Smart „ready to share“ ist Smartphone-basiert und nutzt die „Keyless Entry“-Funktion des Fahrzeugs. Die Bezahlfunktion für „ready to share“ lässt Smart Besitzer zudem mit dem Teilen des Autos auch noch Geld verdienen. Der Smart Besitzer kann Freunde und Bekannte in zwei Nutzergruppen einladen: In der Gruppe „Freie Fahrt“ fährt der Nutzer kostenlos, in der Gruppe „Fahrtkosten teilen“ kann der Besitzer einen individuellen Preis pro Minute festlegen.
Vereinfachte Konfiguration
Vorbei die Zeiten, in denen man sich mühsam durch die Preislistenseiten las. Mit der neuen Generation Smart wird auch die Ausstattungsstruktur smarter. Neben dem Basismodell stehen die drei bekannten Ausstattungslinien passion, pulse und prime zur Auswahl. Jede Linie kann jeweils mit einem von drei Ausstattungspaketen kombiniert werden. Schon das kleinste Paket „Advanced“ beinhaltet das neue Media-System mit Smartphone-Integration, eine Armlehne vorne sowie eine akustische Einparkhilfe. Darauf aufbauend beinhaltet das „Premium“-Paket zusätzlich ein Panoramadach, bzw. ein Windschott beim fortwo cabrio, eine Rückfahrkamera und ein Ablagenetz an der Mittelkonsole. An der Spitze der Angebotspalette steht das „Exclusive“-Paket, das zu allen „Premium“-Umfängen zusätzlich Voll-LED-Leuchten an Front und Heck mitbringt sowie ein Sensorpaket bestehend aus Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelichtfunktion, Ambientebeleuchtung im Interieur und einen automatisch abblendenden Innenspiegel.
Fotos vom Smart EQ fortwo Cabrio 2. Generation:
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Dem Kunden bleibt nun nur noch die Farbwahl und fertig ist sein neuer Smart. Hier fällt die Wahl nun allerdings noch schwerer aus, denn die neuen Modelle kommen mit neuen, frischen Farben. Für den fortwo gibt es nun für die Tridion-Zelle und die Bodypanels carmine red und gold beige sowie lime green nur für die Bodypanels. Beim forfour steht ice white für Bodypanels und Tridion neu in der Farbkarte. Exklusiv den Bodypanels vorbehalten bleibt das neue steel blue für den Viertürer. Auch im Interieur gibt es für die Ausstattunglinien passion und pulse neue Designs der Bezugsstoffe und eine zusätzliche Farboption. Neben black/black gibt es nun auch black/blue, das bis in die Ziernähte und Akzentteile für mehr Kontrast im Interieur sorgt.
Neu sind zudem vier Felgendesigns. Jeweils in silver und bi-color stehen sie in 15“, bzw. 16“ für die Ausstattungslinien zur Verfügung. Wer seinem neuen Smart EQ fortwo oder Smart EQ forfour einen besonders cleanen und elektrischen Look verleihen will, kann zu zwei besonders aerodynamisch gezeichneten Felgen greifen. Die 15“-Leichtmetallräder im 4-Speichen-Design und die 16“-Leichtmetallräder im 4-Doppel-Speichen-Design sorgen für einen satten Stand auf der Straße. Neben einem Mehr an Dynamik und Agilität unterstreichen die Räder das klare Bekenntnis zur elektrischen Zukunft der Marke.
Elektroantrieb
Beim neuen Antrieb kommt, gerade in der Stadt, elektrische Freude auf. Mit 160 unmittelbar verfügbaren Newtonmeter Drehmoment beschleunigen die elektrischen Modelle weit besser, als die 60 kW/82 PS der fremderregten Synchronmaschine im Heck vermuten lassen. Die 4,8 Sekunden für den Ampelsprint des Smart EQ fortwo coupé von 0 auf 60 km/h dürften in Großstädten mehr als ausreichen. Gespeichert ist die Kraft in einer Hochvolt-Batterie. Bestehend aus drei HV-Modulen und insgesamt 96 HV-Zellen kommt die Lithium-Ionen-Batterie auf eine Kapazität von 17.6 kWh und soll damit 159 Kilometer Reichweite nach NEFZ schaffen. Viele Vorteile verspricht man sich durch die radargestützte Rekuperation. Sie lässt den Smart automatisch zu einem vorausfahrenden Fahrzeug abbremsen. So werden Roll- und Bremsphasen ideal abgestimmt, um die maximale Menge an kinetischer Energie wieder in die Batterie rückführen zu können.
Fotos vom Smart EQ forfour 2. Generation:
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Reicht für die Elektromaschine eine großzügig dimensionierte Luftkühlung, so wird seine angeflanschte Leistungselektronik flüssig gekühlt. Auch die Hochvolt-Batterie ist komplett konditionierbar. Bei Bedarf wird sie aktiv in den Kühlkreislauf des Antriebs eingebunden, um etwa bei hoher Dauerlast oder beim Schnellladen stets im optimalen Temperaturbereich zu bleiben. Gleiches gilt für extrem tiefe Temperaturen. Eine Batterieheizung ermöglicht ein Erwärmen der Batterie für eine optimale Performance und Effizienz. Mit seinem optionalen 22 kW-Bordlader mit Schnellladefunktion sind auch die neuen Modelle in weniger als 40 Minuten wieder von 10% auf 80% Reichweite geladen und das ohne auf seltene Gleichstrom-Ladesäulen angewiesen zu sein, wenn das Laden je nach örtlicher Gegebenheit über drei Phasen möglich ist. Durch die Kooperation mit dem Ladenetzwerk-Partner Plugsurfing steht den Kunden nun beinahe jede öffentliche Ladesäule zur Verfügung. Über die Smart EQ control App können diese Ladesäulen angezeigt werden. Muss man doch zuhause an die herkömmliche Steckdose, kann es nach circa 6 Stunden weitergehen.
Fotos: Smart