VW ID.4: Elektro-SUV kommt noch 2020

Das Showcar VW ID. CROZZ wird Realität – der ID.4 erweitert demnächst Volkswagens Elektroflotte. Noch 2020 soll der Marktstart erfolgen. Nach dem ID.3 läuft damit für das zweite Modell auf der Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) der Countdown an. „Analog zum ID.3 wird auch der ID.4 als bilanziell CO2-neutrales Fahrzeug auf den Markt kommen,“ gibt sich Ralf Brandstätter, Chief Operating Officer der Marke Volkswagen, ökologisch. „Produzieren und verkaufen werden wir den ID.4 in Europa, China und den USA.“.
Wie schon von Elektroautos gewohnt, war dabei Aerodynamik und Luftwiderstand ein großes Thema. Das schwierige Thema der Reichweite soll damit entschärft werden und der ID.4 für einen größeren Kundenkreis interessant werden. VW spricht von bis zu 500 Kilometer mit einer Akkuladung. Auf den Markt kommen wird der ID.4 zunächst mit Heckantrieb, später soll noch eine Version mit elektrischem Allradantrieb kommen. Die Hochvolt-Batterie liegt wie üblich im Boden. Und wie üblich wird diese Tatsache direkt ausgeschlachtet und mit dem „niedrigen und damit fahrdynamisch optimalen Schwerpunkt“ sowie einer sehr gut ausbalancierten Achslastverteilung geworben. Zudem sei auch im ID.4 dank der kompakten E-Antriebstechnik ungewöhnlich viel Platz im Innenraum. Auch die Bedienungskarte wird gern gespielt um dem Fahrzeug einen futuristischen Touch zu geben. Und tatsächlich kommen auch diverse berührungssensitive Oberflächen und eine intelligente Sprachsteuerung zum Einsatz. Das unterscheidet die ID-Modelle aber weder von anderen neuen VWs noch von anderen Herstellern.
Fotos vom VW ID.4:
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Für Volkswagen sind der ID.4 und der ID.3 dennoch Autos mit Signalwirkung, die zeigen, dass man für den sich verändernden Automarkt gerüstet ist. Bereits bis 2025 soll der CO2-Ausstoß der Volkswagen Flotte um ein Drittel gesenkt werden – das funktioniert nur mit alternativen Antrieben. Aktuell investiert Volkswagen eine Milliarde Euro, um Baureihen zu elektrifizieren oder mit Hybrid-Antrieben auszustatten. Dazu gehören sowohl Mild- als auch Plug-In-Hybrid-Optionen, die vor allem in den Volumen-Baureihen wie dem Golf massiv die Flottenemissionen senken können. Deshalb stehen nicht nur die ID-Modelle im Fokus, auch der neue Touareg R ist ein Thema. Mit dem Touareg R wird erstmals der stärkste Volkswagen von einem Plug-In-Hybridsystem angetrieben. Die Kombination aus einem 100 kW / 136 PS starken Elektromotor und einem V6-Turbobenziner mit 250 kW / 340 PS entwickelt insgesamt 340 kW / 462 PS. Rein elektrisch schafft das SUV 140 km/h. Rein elektrisch dürften rund 50 km drin sein, was den meisten Pendlern reichen sollte.
Erster Vertreter im Kompaktsegment ist der neue Golf GTE. Sein Plug-In-Hybridantrieb kommt auf 85 KW / 115 PS aus der E-Maschine und 110 kW / 150 PS aus einem Vierzylinder-Turbo. Die Systemleistung liegt bei 180 kW / 245 PS, was exakt dem neuen Golf 8 GTI entspricht. Rein elektrisch sind 130 km/h drin. Oder man greift zum neuen Golf GTD, der dank Twindosing-Technologie Stickoxid-Emissionen im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduzieren soll.
Fotos: VW