Porsche 911 Turbo S 992: Der Biturbo-Boxermotor

Nachdem Porsche den neuen 911 Turbo S der Generation 992 präsentiert hatte, blieben keine enttäuschten Gesichter zurück. Schneller, stärker und fahrdynamischer ist der neue Elfer geworden, und man fragte sich mal wieder, wie die Hersteller das immer machen. Der jüngste Spitzen-Elfer leistet als Coupé und Cabriolet jetzt 478 kW / 650 PS, das sind 70 PS mehr als beim Vorgänger. Das Drehmoment hat 50 Nm gewonnen und liegt jetzt bei 800 Nm. Zeit für einen Blick unter die Haube.
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Nachdem Porsche den neuen 911 Turbo S der Generation 992 präsentiert hatte, blieben keine enttäuschten Gesichter zurück. Schneller, stärker und fahrdynamischer ist der neue Elfer geworden, und man fragte sich mal wieder, wie die Hersteller das immer machen. Der jüngste Spitzen-Elfer leistet als Coupé und Cabriolet jetzt 478 kW / 650 PS, das sind 70 PS mehr als beim Vorgänger. Das Drehmoment hat 50 Nm gewonnen und liegt jetzt bei 800 Nm. Zeit für einen Blick unter die Haube.

Zunächst fällt auf, dass der neue Boxermotor mit zwei VTG-Ladern nicht gewachsen ist – der Hubraum liegt nach wie vor bei 3,8 Litern. Da mittlerweile aber alle Elfer aufgeladen werden, hat Porsche mit dem 911 992 eine komplett neue Motorengeneration eingeführt, wovon natürlich auch die „Turbo“-Modelle profitieren. Eine völlig neu gestaltete Ladeluftkühlung, neue, größere und symmetrisch aufgebaute VTG-Turbolader mit elektrisch verstellbaren Wastegate-Klappen sowie der Einsatz von Piezo-Einspritzventilen bieten nicht nur besseres Ansprechverhalten. Auch Leistung und Drehmoment gingen weiter hoch, während die Emissionen weiter gesenkt werden konnten.

Fotos vom Porsche 911 Turbo S 992:
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Der neue Sechszylinder-Boxermotor wird durch eine neue Saugstrecke beatmet. Dazu wurde die bisherige Führung von Prozessluft und Ladeluftkühlung getauscht: Durch die charakteristischen Turbo-Lufteinlässe zwischen Türen und Hinterachse strömt jetzt ein Teil der Prozessluft. Vor den nun in den hinteren Kotflügeln angeordneten Luftfiltern kommen zwei weitere Luftströme durch das Heckdeckelgitter hinzu. Damit verfügt der neue 911 Turbo S nun über vier Ansaugpunkte mit größerem Gesamtquerschnitt und geringerem Widerstand, was dem Wirkungsgrad des Motors zugutekommt.

Die beiden Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) und größeren Abmessungen sind erstmals spiegelbildlich aufgebaut. Die Laufräder drehen sich damit auf der rechten und linken Fahrzeugseite in gegenläufige Richtungen. Der Durchmesser der Turbinenräder stieg um fünf auf 55 Millimeter, das 61 Millimeter große Verdichterrad wurde um drei Millimeter vergrößert. Die Steuerung der WastegateKlappen erfolgt elektrisch über Schrittmotoren. Deutlich wird der Leistungssprung der neuen Generation beim Sprint von Null auf 200: Hier nimmt der neue 911 Turbo S seinem Vorgänger mit 8,9 Sekunden eine volle Sekunde ab. Damit das überhaupt funktioniert, musste das Differential verstärkt werden. Denn beim neuen Turbo S gehen bis zu 500 Newtonmeter an die Vorderachse.

Fotos: Porsche

Fahrzeug:

Stefan Andres
2 Comments
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  1. Watt ne Maschine. Sowatt in nem VW Käfer, datt wärs!

  2. Technisch auch nix anderes als was sie bei Audi haben. Aber der Sound 👌

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