Der neue Porsche 911 Turbo 992

Seit 45 Jahren ist der Porsche 911 Turbo eine feste Größe in der Sportwagenwelt. Mittlerweile wird die achte Generation, der 911 992, produziert. Nachdem der 911 Turbo S bereits einige Monate zu kaufen ist, wird die Modellreihe 992 nun um das noch fehlende 911 Turbo Coupé und Cabriolet erweitert.
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Seit 45 Jahren ist der Porsche 911 Turbo eine feste Größe in der Sportwagenwelt. Mittlerweile wird die achte Generation, der 911 992, produziert. Nachdem der 911 Turbo S bereits einige Monate zu kaufen ist, wird die Modellreihe 992 nun um das noch fehlende 911 Turbo Coupé und Cabriolet erweitert.

427 kW / 580 PS mobilisiert der neue Elfer Turbo, und soll dabei 11,1 l/100 km verbrauchen und 254 g/km CO2 produzieren. Das ist ein Leistungsgewinn von 30 kW / 40 PS gegenüber dem alten Turbo. Der Sprint auf 100 km/h erledigt der neue mit 2,8 Sekunden 0,2 Sekunden schneller. Auch beim Drehmoment gibt es ein Plus von 40 Nm auf nun 750 Nm. Ein Overboost-Limit gibt es nicht mehr, der volle Ladedruck steht im passenden Drehzahlband dauerhaft zur Verfügung. Die Leistung passt ziemlich genau zum 911 Turbo S der Generation 991. An die vier Räder kommt die Kraft über eine Achtgang-Automatik, bei Porsche wie üblich PDK genannt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nach wie vor bei 320 km/h.

Fotos vom Porsche 911 Turbo 992:
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Der nun 580 PS starke Sechszylinder-Boxermotor holt seine Kraft aus 3.745 cm3 Hubraum. Ladedruck kommt aus zwei im 992 symmetrisch aufgebauten VTG-Ladern mit elektrisch gesteuerten Bypassventilen. Die Ladeluftkühlung wurde neu entwickelt, ebenso wie die Piezo-Einspritzventile. Die vordere Spur wuchs um 42 Millimeter und endet in neuen 255/35/20-Rädern. Hinten rollt der Turbo auf 315/30/21-Gummis, die aktive Allradregelung PTM kann allerdings nun noch mehr Kraft an die Vorderräder übertragen. Auch hinten ist die Spur gewachsen, allerdings nur um zehn Millimeter. Auch die Bremsanlage wurde überarbeitet: Vorn messen die Scheiben jetzt 408 Millimeter (plus 28 mm) und sind 36 Millimeter stark (plus 2 mm), hinten werden 380 Millimeter große Scheiben mit 30 Millimeter Stärke verbaut.

Erstmals gibt es für den 911 Turbo eine optionale Sport-Abgasanlage. Und zwei verschiedene Fahrwerke: Standardmäßig ist das PASM-Serienfahrwerk verbaut. Wer es sportlicher mag, greift zum deutlich straffer abgestimmten elektronisch geregelten Sportfahrwerk mit zehn Millimeter Tieferlegung. Und wer mit seinem Turbo tatsächlich auch auf die Rennstrecke geht, sollte den hydraulischen Wankausgleich PDCC und die Keramikbremsanlage PCCB mit Zehnkolben-Festsätteln vorn ins Auge fassen. Auch bei den Scheinwerfer hat sich etwas getan: LED-Hauptscheinwerfer mit PDLS Plus gehört ebenso zur Serienausstattung wie das adaptive Aerodynamik-Konzept: Geregelte Kühlluftklappen in der Front, ein größerer aktiver Frontspoiler und ein deutlich größerer variabler Heckspoiler führen die Luft über den Turbo. Davon profitieren auch die Ladeluftkühler, die jetzt direkt im Luftstrom unter dem Heckdeckel sitzen.

Leichtbau- und Sport-Paket

Das Leichtbau-Paket für das Coupé senkt das Fahrzeuggewicht um 30 Kilogramm. Erreicht wird dies unter anderem durch leichtere Vollschalensitze, die Rücksitze fehlen gänzlich und auch einiges an Dämmung musste dran glauben. Kann man sich auch schön reden, dachte sich die Porsche Marketing-Abteilung – der Motor-Sound gelange so noch unmittelbarer an das Fahrer-Ohr. Das Sport-Paket enthält das Sport-Design-Paket 911 Turbo und einige Details in Schwarz, Carbon-Elemente und Exclusive Design-Heckleuchten.

Fotos: Porsche

Fahrzeug:

5 Comments
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  1. Selbe Gewicht, selbe Verbrauchs- und Emissionswerte wie der Turbo S. Software drauf, fertig!

  2. Echt Verarschung, genau dasselbe Auto wie der S.

  3. Dieser Arsch, echt Hammer <3

  4. Wieso kommt überhaupt erst der Turbo S und danach erst der normale Turbo?

  5. Tolles Auto

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