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Abarth 600e: 240 PS starker Elektroflitzer

Der Abarth 600e teilt seine Plattform unter anderem mit dem Peugeot e-208, dem Citroen e-C4, dem Jeep Avenger und dem Opel Mokka Electric.
Abarth 600e

Den neuen Abarth 600e einen aufgepumpten Fiat 600e zu nennen, ist so, als würde man Ananas auf die Pizza legen. Für die einen ein Sakrileg, für die anderen völlig in Ordnung. Darüber hinaus dürften sich einige Abarth-Fans und die hart arbeitenden Ingenieure über den nächsten Satz ärgern – nachdem sich der Staub gelegt hat, ist dies nur ein Jeep Avenger. Oder doch nicht?

Abarth hat hart gearbeitet und versucht, sich als eigenständiger Automobilhersteller mit Schwerpunkt auf Hochleistungsfahrzeugen neu zu erfinden. Es ist eine andere Art von Leistung, auf die sich Abarth schon früh spezialisiert hat. Leichte, wendige Fiats mit ziemlich lauten Auspuffen. Abarth war der Inbegriff von Handling, solange man das Getriebe ignorierte. Die Zeiten haben sich geändert, und mit dem Aufkommen von Elektroautos und dem Erfolg des Fiat 500e im Retro-Look beschloss Abarth, mit der Zeit zu gehen.

Der erste Versuch in Form des Abarth 500e kam mit knalligen Farben, falschen Motorengeräuschen und einem durchschnittlichen 156 PS starken Elektromotor. Dieses Bild soll nun der neue Abarth 600e gerade rücken. Der 600e Scorpionissima, die limitierte Erstausgabe, kommt mit einer Karosserie in Hypnotic Purple und dem säuregrünen Skorpion auf den Kotflügeln. Es wird nur 1.949 Stück geben und jeder wird mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert. Nur für den Fall, dass jemand eines Tages beschließt, einen gefälschten Abarth 600e zu verkaufen.

240 PS mit Sperrdifferential

Unter Haube arbeitet der 240 PS starke Antriebsstrang mit einem mechanischen Sperrdifferential. Aufgrund der höheren Leistung halten außerdem größere Bremsscheiben mit verbesserter Wärmeableitung Einzug. Die Reifen basieren auf Erfahrungswerten aus der Formel E und sollen maximalen Grip mit hoher Reichweite und wenig Fahrgeräuschen vereinen.

Der Abarth 600e wird auf der modifizierten Perfo-e-CMP-Plattform gebaut, einem Ergebnis der Partnerschaft zwischen Stellantis Motorsport und Abarth. Auf dem einzigen offiziellen Foto sieht man deutlich die Tieferlegung und die 20 Zoll-Räder, die ziemlich gut im Radhaus stehen. Die neue Frontschürze und der ziemlich große Heckspoiler vervollständigen das Bild.

Vom Innenraum gibt es noch keine Bilder, aber Abarth verspricht hochkomfortable Sitze mit Rennsport-Ergonomie. Die Sitze werden offenbar aus einer Kombination von vier verschiedenen Schaumstoffen hergestellt, um die verschiedenen Körperbereiche optimal zu stützen und gleichzeitig den Seitenhalt und die Haltbarkeit zu verbessern.

Der Abarth 600e ist allerdings nur der erste von einigen weiteren sportlichen Elektroautos, die noch kommen werden. Als Teil von Stellantis teilt Abarth seine Plattform mit dem Peugeot e-208, dem Citroen e-C4, dem Jeep Avenger und dem Opel Mokka Electric, um nur die offensichtlichsten zu nennen. Dementsprechend wird der 240 PS starke Antriebsstrang seinen Weg zusammen mit den verbesserten Bremsen, der Aufhängung und dem mechanische Diff auch in die neue Generation des GTi, GSi und möglicherweise sogar des SRT finden.

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