Porsche 911 GT3 RS setzt neuen Nürburgring-Rekord

Der Porsche 911 GT3 RS hat es geschafft - der stärkste Porsche-Sauger hat einen neuen Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt.
Porsche 911 GT3 RS 992 Nürburgring-Rekord

Der neue Porsche 911 GT3 RS der Modellreihe 992 hat es geschafft – der stärkste Sauger aus Zuffenhausen hat einen neuen Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt. Er umrundete die 20,8 Kilometer lange Nordschleife in 6:49.328 Minuten – 10,6 Sekunden schneller als der aktuelle 911 GT3. Am Steuer saß Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister, der bereits in der Entwicklung des neuen Top-Modells der Baureihe 911 einiges an Zeit im Auto verbracht hatte. Die Rundenzeit wurde im Beisein eines Notars gefahren.

Der neue 911 GT3 RS ist wie üblich bei den GT-Fahrzeugen auf maximale Performance ausgelegt. Im Mittelpunkt steht der 525 PS (386 kW) starke Hochdrehzahl-Saugmotor aus Porsches Rennsport-Abteilung. Dazu kommt so viel Leichtbau wie möglich und ein ausgeklügeltes Kühl- und Aerodynamikkonzept. Bei 285 km/h liegt beim 911 GT3 RS ein Gesamtabtrieb von 860 Kilogramm an. Das ist dreimal so viel wie beim normalen 911 GT3.

„Der 911 GT3 RS konnte heute unter Beweis stellen, was man ihm auf den ersten Blick bereits ansieht – seine absolute Kompetenz auf der Rundstrecke. […] In Anbetracht der nicht gerade idealen Bedingungen mit starkem Gegenwind auf der langen Geraden Döttinger Höhe und zu kühlen Asphalttemperaturen sind wir mit der Zeit zufrieden. Der 911 GT3 RS setzt in den Bereichen Aerodynamik und Fahrwerk neue Maßstäbe. So viel Motorsport hat noch nie in einem Straßenauto gesteckt.“

Andreas Preuninger, Modellreihenleiter GT-Fahrzeuge

911 GT3 RS mit Weissach-Paket

Wie bei Porsches GT-Modellen möglich und üblich steckte auch das optionale Weissach-Paket mit im 911 GT3 RS. Dazu kam der optional erhältliche Michelin Pilot Sport Cup2 R-Reifen in 275/35 R 20 vorn und 335/30 R21 hinten. Allein der Reifen sorgt im Vergleich zum Serien-Gummi nochmal für ein Delta von mehreren Sekunden. Die früher übliche verkürzte Nordschleife absolvierte der neue 911 GT3 RS in 6:44.848 Minuten.

„Durch den starken, teilweise böigen Wind haben wir ein wenig Abtrieb verloren. Dennoch bin ich mit der Runde sehr zufrieden. […] Gerade in den schnellen Sektionen spielt der 911 GT3 RS in einer eigenen Liga. Hier ist das Auto auf einem Level, das man sonst nur von hochklassigen Rennautos kennt. Auch beim Anbremsen setzt das Auto neue Maßstäbe. So machen schnelle Runden auf der Nordschleife einfach wahnsinnig viel Spaß.“

Jörg Bergmeister, Rekordfahrer

Frank Moser, Leiter der Baureihen 911 und 718, verfolgte die schnelle Runde aus der Boxengasse. „Ich bin unglaublich stolz auf das, was das gesamte Team bei der Entwicklung und Erprobung des neuen 911 GT3 RS geleistet hat. Jörg Bergmeister hat es heute auf den Punkt gebracht und das Potenzial des Autos unter den heute nicht einfachen Bedingungen am Ring voll ausgeschöpft. Der Elfer ist immer wieder für eine Überraschung gut und beweist, dass das Heckmotor-Konzept für Hochleistungssportwagen immer noch hervorragend geeignet ist.“

Quelle

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